Gottfried Honegger

Gottfried Honegger

Eine Biographie in Gesprächen

gebunden mit Fadenheftung, 1. Auflage, Fotos, Werke und Dokumente, 240 Seiten

September 2017
SFr. 42.–, 40.– €
ISBN 978-3-85791-843-8

Im Frühling 1993 lernte Ruedi Christen – damals Frank­reichkorrespondent für das Schweizer Fernsehen – Gottfried Honegger in Paris kennen. Auf eine erste Kurzreportage über das Schaffen Honeggers folgten weitere Gespräche und Interviews.

Auch wenn Honegger von sich selbst sagte, er lebe nicht in der Erinnerung, oft nicht einmal in der Gegenwart, ihn interessiere vor allem die Zukunft, präg­te seine eigene Geschichte sein Denken und seine Arbeit stark. Aus den in den Jahren 1993–1997 aufgezeichneten rund zwanzig Stunden an Interviews ist eine (Auto­)Biografie in Gesprächsform entstanden, die mehr zeigt als den bekann­ten und auch streitbaren Polemiker Honegger. Sie zeigen einen Menschen, der mit all seinen Widersprüchen und all seinen Zweifeln nicht nur daran glaubte, dass Schönheit den Menschen besser mache, sondern der sich auch bis ins hohe Alter mit vollem Engagement für diese Überzeugung einsetzte.

Entstanden ist ein Buch, das gleicher­massen Erinnerung wie Hommage an einen bedeutenden Zeitgenossen ist, der Kunst nicht bloss als ästhetischen Bei­trag zur Verschönerung der Welt betrachtet hat, sondern als politische Intervention für ein besseres Leben.

Ruedi Christen
Geboren 1952, war freier Journalist, bevor er während vieler Jahre für das Schweizer Fern­sehen arbeitete, unter anderem als Korrespondent in Frankreich und im Bundeshaus. Später leitete er die Kommunikationsdienste des Aussen­- und des Wirt­schaftsdepartements der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie der Schweizer UNO-­Vertretung in New York. 1997 realisierte Ruedi Christen ein filmisches Porträt von Gottfried Honegger, «Immer wieder Versöhnung». Er lebt in der Nähe von Zürich.
Gottfried Honegger
Bildrechte: Julieta Schildknecht
Gottfried Honegger (1917–2016), geboren in Zürich und aufgewachsen in Sent im Unterengadin, machte eine Lehre als Schaufensterdekorateur und bildete sich an der Kunstgwerbeschule Zürich aus. Arbeit als Werbegrafiker, Designer und Art Director. Seit 1958 Maler und Bildhauer, Aufenthalte in New York. Zuletzt lebte er in Zürich und Paris.

«Dass er Frisch die Wohnung besorgte, als dieser aus Rom zurückkam, dass er die Stadt beraten hat, wie sie den Dichter zum 75. ehren könne, ohne ihn zu verletzen, auch das ist in diesem persönlichen Buch zu lesen.» Seniorweb.ch

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