Ins Landesinnere und darüber hinaus
Perspektiven des Schweizer Dokumentarfilms – 14 Porträts
Mit Texten von Ursula Binggeli, Beat Grossrieder, Serge Kuhn, Roland Maurer, Beat Mazenauer, Frank von Niederhäusern, Bruno Rauch, Karl Wüst, Judith Wyder / Mit Fotografien von Christian Beutler / Mit einem Vorwort von Micha Schiwow / Herausgegeben von Schweizer Feuilletondienst (SFD)
gebunden, 1. Auflage, 168 Seiten, 53 Abb.
November 2014Der Dokumentarfilm geniesst in der Schweiz ein hohes Ansehen. Exemplarisch zeigte sich dies 2014 an den Solothurner Filmtagen, wo 'L’escale' von Kaveh Bakhtiari und 'Neuland' von Anna Thommen mit den Hauptpreisen (Jury und Publikum) ausgezeichnet wurden. Hinter diesen Erfolgen verbirgt sich eine lebendige, in den letzten Jahrzehnten stark gewachsene Szene. Gemäss Zahlen von 'Swiss Films' wurden in der Schweiz in den letzten fünf Jahren doppelt so viele Dokumentarfilme (162) wie Spielfilme (87) gedreht. Das vorliegende Buch beleuchtet das Dokumentarfilmschaffen mit vierzehn Porträts aus allen Regionen der Schweiz. Einige der Filmerinnen und Filmer sind bereits arriviert, andere haben eben ihre Hochschulausbildung hinter sich und drehen erste Filme. Die Texte erzählen persönliche Geschichten, sie beleuchten Herkunft, Ausbildung und thematische Vorlieben der Porträtierten, und sie erläutern die jeweils wichtigsten Filme.
Interviews mit: Gabrielle Antosiewicz, Niccolò Castelli, Aya Domenig, Ufuk Emiroglu, Sandra Gysi, Vadim Jendreyko, Anja Kofmel, Andrea Leila Kühni, Christian Labhart, Men Lareida, Pierre Morath, Thaïs Odermatt, Roman Vital, Nicolas Wadimoff
Doch der SFD berichtet nicht nur über die kulturelle Aktualität. Da er als verständigungspolitische Organisation durch das Bundesamt für Kultur (BAK) finanziert und von den Kantonen subventioniert wird, schreibt er auch thematische Artikelserien über die vier- bzw. vielsprachige Schweiz.
Pressestimmen
«Ein wundersam erfreuliches Geschenk, weil in der Schweiz ziemlich grundsätzlich viel zu wenig geschrieben wird über den Schweizer Film.» Der Landbote
«Die wohlwollenden Porträts sind verständlich und dank vielen Zitaten lebendig geschrieben. Sie machen Lust, die Werke der Filmemacher zu schauen. Gemeinsam haben diese den Idealismus und die Absicht, mit persönlichen Geschichten zu überzeugen, ohne auf den kommerziellen Erfolg zu schielen.» NZZ am Sonntag
«Das wahre Verdienst des Buchs steckt im Speziellen: in den 14 Kapiteln, die alle von einer individuellen Leidenschaft für ‹das Wirkliche› erzählen und von den Methoden oder der Methodenlosigkeit, mit denen Regisseure an die Realität herankommen. Es fügen sich kleine Lebensbilder zum lebendigen Bild einer heterogenen Szene, die in allen Landesteilen kreativ ist.» Tages-Anzeiger
