Reden wir über das Sterben
Vermächtnis einer Ärztin und Patientin
Herausgegeben von Marianne Recher, Pavel Schneider-Gurewitsch, Cécile Speitel
Klappenbroschur, 3. Auflage, 160 Seiten
April 2020Als Kathryn Schneider-Gurewitsch zum dritten Mal an Krebs erkrankt, weiss sie, dass er diesmal unheilbar ist. Es wird ihr klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Wie viele Menschen wünscht sie sich einen guten Tod. Aber was heisst das konkret, wenn es dem Ende zugeht? Sie beginnt ihre Erfahrungen als Ärztin, die jetzt eine Patientin ist, niederzuschreiben. Als Fachfrau, die beide Seiten
kennt, geht sie den wichtigen Fragen am Lebensende nach: Was wünschen sich Sterbende, und was erleben sie in Realität? Wie sterben Ärztinnen und Ärzte selbst? Was verhindert, dass sich Arzt und Patient am Lebensende verstehen? Sie erörtert sinnlose und nutzlose Therapien, das Machbare
und das Bezahlbare, die Patientenverfügung, den assistierten Suizid, die Nöte der Patienten wie der Ärzte. Und sie beschreibt, was Menschen auf dem Weg in den Tod hilft. «Reden wir über das Sterben» hat einen Informationswert und eine Authentizität, die seinesgleichen suchen, und das Buch macht Mut, sich mit diesen letzten Fragen auseinanderzusetzen.
«Dieses Buch ist von grosser Aktualität und Eindrücklichkeit. Ich bin tief berührt und habe sehr viel daraus gelernt.» Prof. Dr. Udo Rauchfleisch

Bildrechte: Felix Räber
Pressestimmen
«Kathryn Schneider-Gurewitsch hat ein kluges Buch über das Sterben geschrieben, einen sehr persönlichen Erfahrungsbericht, der beide Seiten kennt: die der Ärztin und die der von einer Krankheit zum Tode Betroffenen.» ProgrammZeitung
«‹Reden wir über das Sterben› beantwortet viele Fragen so authentisch, dass es anspornt, sich mit dem Sterben – dem eigenen und dem der anderen – auseinanderzusetzen. Wer mehr erfahren möchte, findet in den Anmerkungen Hinweise auf Literatur – medizinische, ethische, philosophische und psychosoziale – mit weiterführenden Gedanken und Informationen, sowie eine Biographie der Autorin. Der posthum edierte Text wäre nicht vollständig, wenn nicht die einfühlsamen Nachworte von Sohn und Ehemann, sowie von der Assistentin und Vertrauten Marianne Recher und der Herausgeberin Cécile Speitel ihn abrundeten.» Seniorweb
«Ein wertvolles Vermächtnis, das Mut macht, sich auf die Komplexität des Lebens einzulassen.» B&B – Bücher und Bilder
«Dieses Buch ist von grosser Aktualität und Eindrücklichkeit. Ich bin tief berührt und habe sehr viel daraus gelernt.» Prof. Dr. Udo Rauchfleisch
«'Reden wir über das Sterben' ist ein sehr persönliches Sachbuch, welches die Diskussion rund um das Lebensende anstossen soll. Der Text ruft ins Bewusstsein, wie wichtig eine gute Kommunikation sowohl auf Ärztinnen- wie auch auf Patientenseite ist. Reden wir über das Sterben, um Patientinnen, unseren Angehörigen und nicht zuletzt uns selbst einen guten Tod zu ermöglichen.» Nina Abbühl, Schweizerische Ärztezeitung
«Das Buch von Kathryn Schneider-Gurewitsch ist ein gut lesbares, wertvolles Vermächtnis, weil es eine Fülle an Themen rund um Sterben und Tod birgt, über die es sich lohnt nachzudenken und mit seinen An- und Zugehörigen zu besprechen.» Gabriela Meissner, palliative zh+sh
«Schneider-Gurewitsch liefert mit ihrem Buch die richtige Grundlage, um sich dem unangenehmen Thema zu widmen. Sie bietet Zahlen und Fakten dazu, wie Menschen sterben möchten – daheim, gut gepflegt von Menschen, die sie mögen, und in Akzeptanz. Und wie anders die Realität in unserer Gesellschaft aussieht: Die meisten sterben in Pflegeheimen oder im Spital.» Nina Jecker, Basler Zeitung
«Ein äusserst wertvolles Buch für alle – Patienten, Familienangehörige, Ärzte – welches uns helfen wird, den letzten Lebensabschnitt in Würde zu erleben.»
«Was mir an diesem Buch gefällt: es ist informativ und sachlich. Es ist sehr unterstützend und hilfreich, vor allem wenn man an einer Krebserkrankung leidet.» Petra Schuseil, Totenhemd-Blog
«’Reden wir über das Sterben’ ist ein wertvolles Vermächtnis und eine vielschichtige Fürsprache für ein Lebensende in Würde im Gegensatz zur Lebenserhaltung um jeden Preis.» Muriel Düby, Exit-Info
«Dieses Buch macht Mut, die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten auszuloten und sich der eigenen Werte und Wünsche bewusster zu werden.» Ursula Richard, Buddhismus aktuell
