So weit die Stimme reicht / À portée de la voix
Gedichte zweisprachig
Herausgegeben und übersetzt von Felix Philipp Ingold
gebunden, 1. Auflage, 152 Seiten
Dezember 2017Pierre Chappuis ist ein Dichter der Natur. Durch sein ausserordentliches Gespür und die Unverwechselbarkeit seiner Poesie bringt er sie so einfühlsam zur Sprache, als hätte sie selbst das «Wort» ergriffen, um ihre Ödnis und Pracht, ihre Grausamkeit und Sanftmut, ihre Beharrlichkeit und ihren Wandel sprachlich zu offenbaren.
Die Natur hat bei Chappuis kein idyllisches und auch kein dramatisches oder exotisches Gepräge, sie erscheint zumeist in vordergründiger Unscheinbarkeit mit Feldern und Wäldern, Gewässern und Hügeln, Felsen und Pfaden, eine in sich ruhende, weitgehend unbeschädigte Welt, die freilich durch jäh klaffende Abgründe oder durch zivilisatorischen Lärm aus der Ferne – Autobahn, Eisenbahn, Fabrik – bisweilen auch bedrohliche Komponenten erkennen lässt.
«So weit die Stimme reicht / À portée de la voix» versammelt in sich all die Themen, Motive und Verfahren, die der Autor im Verlauf vieler Jahrzehnte immer wieder aufgegriffen und dabei laufend differenziert und fortentwickelt hat.

Bildrechte: Yvonne Böhler

Bildrechte: Yvonne Böhler
Pressestimmen
«Die Gedichte sind von einer kühlen, wohlüberlegten Schönheit geprägt, in der Fragen und Zweifel sehr gut aufgehoben sind, weil sie betört, aber nicht bezwingt, und in aller Bescheidenheit versucht, dem Unsagbaren Ausdruck zu verleihen.» Fixpoetry
Chappuis evoziert mit nur wenigen Worten, mit kurzen, genauen Beschreibungen, eine eigene Stimmung. Es ist ein sehr schöner zweisprachiger Band.» Radio SRF 1
«Vieles an den Texten erscheint wie bei einem Gelegenheitsgedicht, eine gewisse Leichtigkeit liegt darin, etwas Flirrendes. Und doch strahlen sie auch Souveränität aus; eine klare Stimmung und eine feine Gewichtung halten sie zusammen.» Signaturen-Magazin
«Die Gedichte von Chappuis sind von grosser Schönheit. Was er in Worte fasst, ist eine Vielfalt von Licht und Schatten, von Luft und Wasser, von Glanz und Vergehen.» p.s. Zeitung
