Ich habe gelebt
Mentona Moser

Ich habe gelebt

Mit einem Nachwort von Roger Nicholas Balsiger

300 Seiten

Januar 1986
ISBN 978-3-85791-094-4

Das Dokument eines ausserordentlichen Lebens: Von der Grossbürgerin aus millionenschwerer Familie zur überzeugten und konsequenten Sozialistin, deren Lebensweg Menschen wie Conrad Ferdinand Meyer, Sigmund Freud, Leon Trotzky, Clara Zetkin kreuzten.

Mentona Moser, geboren 1874, arbeitet als junges Mädchen in den Slums von London, ist Mitglied der Sozialdemokratischen und dann der Kommunistischen Partei. 1929 übersiedelt sie nach Berlin, wo sie mit ihrem Erbe die Kommunistische Partei unterstützt. Nach der Machtübergreifung der Nazis wird ihr Vermögen beschlagnahmt, mittellos kehrt sie in die Schweiz zurück. Nach dem Krieg wird sie Bürgerin der DDR und lebt bis zu ihrem Tod 1971 in Berlin.

Schlagworte
Frauenleben
Mentona Moser
Roger Nicholas Balsiger
Bildrechte: Ayşe Yavaş
Roger Nicholas Balsiger (1943–2025), in Torquay (UK) als britisch-schweizerischer Doppelbürger geboren. Beruflich war er im Finanzwesen ­tätig, mit Auslandsstationen in London, Paris und Dubai. Er bekleidete zudem das Amt des britischen Honorarkonsuls in Zürich. Balsiger ist der Ur­enkel von Heinrich Moser und seit den Siebzigerjahren der Familienchronist. Er verfasste Biografien, Essays und Artikel über Heinrich, Henri, Mentona und Fanny Moser. Balsiger war Präsident der Heinrich und Henri Moser Stiftung, die u.a. mit dem Moser Familien­museum Charlottenfels das Andenken an die Pionier­familie aufrechterhält, und Ehrenvorsitzender der Moser Watch Holding.

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