In Zürich, auf dem Mond
Zwölf Monate am Paradeplatz
Übersetzt von Marina Galli
gebunden, 1. Auflage, 50 Fotos, 176 Seiten, 12 Abb.
September 2022Was ist ein Platz? Die Tessiner Autoren Andrea Fazioli und Yari Bernasconi sind dieser Frage an einem der markantesten Orte Zürichs nachgegangen: dem Paradeplatz, dem Nervenzentrum der Schweizer Finanzwelt. Sie beschlossen, es auf ihre Weise zu tun. Ein ganzes Jahr lang trafen sie sich einmal im Monat auf dem Platz, gewappnet mit ihren Notizbüchern und einem für diesen Anlass ausgewählten Gedicht. Das Ergebnis ist eine literarische Reportage in zwölf Episoden, die sich mühelos von der Chronik zum Gedicht, von der Reflexion zum Kinderreim bewegt und zwischen Anzügen, Krawatten und Aktenkoffern eine ganze Reihe kurioser Gestalten versammelt: Undercover-Agenten, Soldaten auf Abwegen, Zeitreisende, Notizbuchfische … Im Tageslicht oder unter der Erde auf der Suche nach Tunneln und geheimen Gängen zeigen Bernasconi und Fazioli einen neuen Paradeplatz, der manchmal sonnig und gütig und manchmal schwer auszuhalten ist – zumindest so lange, bis eine Touristenführerin auftaucht und ihrer Gruppe zuruft: «Hier ist das Geld.»

Bildrechte: Susanne Goldschmid

Bildrechte: Andrea Fazioli
Pressestimmen
«Eines ist sicher: Nach der Lektüre begegnet man dem Paradeplatz, dem Nervenzentrum der Schweizer Finanzwelt, mit anderen, offeneren Augen.» Karl Wüst, Altstadtkurier
«Es ist gerade der doppelte Blick von aussen, der Beobachtenden und der Poeten, der den sonst so stoischen Paradeplatz zum Schwingen und geistigen Vibrieren bringt. In Zürich, auf dem Mond ist ein wunderschönes Buch, das zum neuen Hinschauen anregt und viel Freude bereitet.» #büCHerstimmen
«Eine unterhaltsame, anregende, mit philosophischen Gedanken gespickte literarische Reportage in zwölf Episoden, illustriert mit 50 Fotografien, welche die Autoren an diesem Platz machten. Die Aussensicht auf diesen Platz zu lesen, macht Freude.» P. S.
