Gespräch auf SWR2: «Aufregend aktuell»
Ursula März im Gespräch mit Gerwig Epkes über den Roman «Der lange Winter» von Giovanni Orelli, nachzuhören hier.
Porträt von Meral Kureyshi in der ZEIT
«So dringend, so drängend das Schreiben ist, so erstaunlich leicht kommt ihr Buch daher. Da sind nicht nur Entfremdung (etwa von der Mutter) und Verlust (des Vaters), sondern auch Leichtigkeit und Witz. Etwa, wenn die Tochter von ihrem Vater, dem heimlichen Protagonisten des Buches, wissen will, warum die Familie nie zusammen verreist, sondern immer getrennt.» Die Zeit
Porträt von Meral Kureyshi in der «TagesWoche»
«Sie arbeite seit zehn Jahren an dem tagebuchartig gestrickten Roman, sagt Kureyshi dazu. Seine Veröffentlichung stand lange vor dem Einsetzen der Flüchtlingsströme fest. Aber sie stellt klar: «Ich würde mich niemals an diesem Thema bedienen, um mich damit zu profilieren, niemals». Dass Romane wie der ihre von der Buchbranche mit dem aufmerksamkeitsheischenden Label Migrationsliteratur versehen werden, dafür kann sie nichts.» TagesWoche
«Berührend und zugleich leichtfüssig.» NZZ
«Es ist der 32-jährigen Autorin gelungen, mit autobio-grafischen Versatzstücken einen zugänglichen, hochaktuellen Roman zu schreiben, der zwischen einer zurückhaltenden Sprache und üppig-poetischer Erzählkunst die Balance findet.» Neue Zürcher Zeitung
«Wir wollen keine erschöpften Mütter»
«Eigentlich weiss ich es. Beziehungsweise erlebe es sogar selber: Wie auslaugend es sein kann, den Beruf und das Familienleben mit zwei Kleinkindern unter einen Hut zu bringen. Und trotzdem bin ich etwas erschrocken, als ich mir die Grafiken zum «Beobachter»-Artikel «Das Märchen von der Vereinbarkeit» angeschaut habe. Weil sie mir die Realität so plastisch vor Augen führten. Und gleichzeitig aufzeigten, dass es auch anders ginge», schreibt Jeanette Kuster im MAMABLOG des Tages-Anzeigers